Word-Rap

Welche Songs hast du auf deiner Playlist?

Oh, das ist schwierig. Sehr, sehr viele. Und ich hab auch verschiedene Playlists, je nachdem, in was für einer Stimmung ich gerade bin. Davon hängt dann natürlich auch ab, welche Songs ich in dem Moment am liebsten höre. Aber ich kann zumindest so viel verraten, dass ich mich so ziemlich quer durch alles durchhöre und man in meiner Playlist Pop neben Chansons, Jazz neben Rock und Movie-Soundtracks neben Barocken Koloraturarien finden kann.


Was sind deine drei Lieblings-Apps?

WhatsApp, Facebook und Spotify.


Es ist Samstagabend. Was machst du?

Ein Buch oder eine DVD, meine Couch, noch eine Tasse Tee oder ein Glas Aperol dazu, perfekt.


Wann hast du das letzte Mal geweint?

Das ist im Moment gerade schon wieder eine Weile her. Aber es gibt Phasen, da weine ich ziemlich oft. Meist für mich alleine, wenn mir etwas Sorgen macht oder ich Kummer habe. Ich denke, es ist eher schlecht, wenn man nie weint. Tränen sind manchmal wie ein Ventil, das den Druck raus nimmt. Die Probleme sind dadurch zwar meist nicht weg, aber mir ist danach leichter ums Herz und ich kann mit einem klareren Kopf weitermachen.


Deine Traum-Urlaubsdestination?

Irgendwo am Meer, mit Strand, Hotel mit Pool und viel Nichts-Tun.


Wer hatte den größten Einfluss auf dich?

im Leben vermutlich meine Mama, im Beruf meine Haupt-Professoren und schriftstellerisch Cornelia Funke.


Ein Wort, das du kaum verwendest, das aber definitiv öfter verwendet werden sollte.

Liebe. Ich bin sehr schlecht darin, wenn es darum geht, meinen Mitmenschen meine Gefühle und meine Emotionen mitzuteilen. Und das, obwohl ich manchmal überschäume vor Gefühl. Ich bin ein verbaler Mensch, aber meine Welt sind die geschriebenen Worte, nicht die gesprochenen.


Ein Wort, das du zu oft verwendest?

Dazu gehören vermutlich sämtliche Schimpfwörter, derer ich mich mündlich allzu gerne bediene, sofern ich mit meiner Familie und meinen Freunden zusammen bin. Aber: Fluchende Menschen, insbesondere jene die einen reichen Fundus an Schimpfwörtern besitzen, sollen einer Studie zufolge intelligenter und redegewandter als ihre nicht-fluchenden Mitmenschen sein. Also… ;-)


Welche Superkraft hättest du gerne? Und was würdest du damit machen?

Ich würde gerne fliegen können. Obwohl ich eine Form von Höhenangst habe, glaube ich, dass es mir sehr gefallen würde, wenn ich aus eigener Kraft fliegen könnte. Wenn ich mich nicht einem Fallschirm oder einem Flugzeug anvertrauen müsste, sondern einfach die Arme ausbreiten und lossegeln könnte. Ich stelle mir vor, dass es ein wunderbares Gefühl von Abstand und Freiheit erzeugt, wenn man die Welt von oben sieht und bemerkt, wie unbedeutend und klein wir doch alle sind.


Was würdest du tun, wenn du unsichtbar wärst?

Im Grunde nicht viel anderes, als ich ohnehin schon sehr oft mache. Beobachten, lauschen und zuhören. Ich habe die Fähigkeit, mich im Alltag zuweilen unsichtbar zu machen, einfach, weil ich gerne still und im Hintergrund bin, somit ist mir die Situation schon ziemlich vertraut.


Es ist ein verregneter Sonntagnachmittag. Was machst du?

Lesen. Definitiv. Oder meine liegen gebliebenen Mails und sonstigen Bürokram aufarbeiten.


Was würdest du nie alleine tun?

In Urlaub gehen. Das stelle ich mir sehr einsam vor.


Filme, die du immer wieder anschauen könntest.

„Jane Eyre“ mit Mia Wasikowska und Michael Fassbaender


Was macht dich nervös?

Telefongespräche aller Arten und Auftritte, für die ich mich zu gut vorbereitet habe.


Bei welcher TV-Serie bist du zuletzt hängen geblieben?

Zählt „Genial daneben“ hier dazu? Diese Sendung könnte ich mir immer wieder ansehen, weil sie zwei meiner Lieblingsthemen aufs Köstlichste miteinander verbindet: Humor und Wissen.

Ansonsten die BBC-Sherlock-Serie. Nicht nur (aber auch) wegen den beiden Hauptdarstellern…


Wenn du drei Wünsche frei hättest, was würdest du dir wünschen?

Gesundheit, dass es meinen Lieben gut geht, Weltfrieden

Jane (2017)

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